Liebe auf den ersten Blick? Nicht bei
allen meinen Paaren
Wann treffen meine Protagonisten aufeinander?
Die Antwort darauf ist tatsächlich von Reihe zu Reihe unterschiedlich. Manche begegnen sich auf den ersten Seiten, andere kennen sich schon seit Jahren, bevor ihre eigene Geschichte beginnt.
College of Broken Hearts: Die Spannung ist sofort da
In der College of Broken Hearts-Reihe treffen die Protagonisten nicht erst aufeinander – sie kennen sich bereits.
Blair und Dominic bewegen sich schon lange in denselben Kreisen. Sie ist die beste Freundin seiner Schwester, er der Bruder ihrer besten Freundin. Eigentlich müssten sie längst aneinander gewöhnt sein.
Und trotzdem passiert jedes Mal dasselbe, wenn sie sich sehen.
Diese unausgesprochene Spannung ist sofort spürbar. Ein Blick zu viel. Eine Bemerkung, die harmlos wirken sollte. Gefühle, die beide lieber ignorieren würden.
Deshalb beginnt ihre Geschichte nicht mit einem Kennenlernen, sondern mit einer Dynamik, die längst existiert und nur darauf wartet zu eskalieren.
Die Sports-Romance-Reihe: Jeder Band macht es anders
In meiner Sports-Romance-Reihe gibt es keine feste Regel.
Manche Protagonisten lernen sich erst im Laufe ihres eigenen Bandes kennen, andere begegnen sich bereits in den vorherigen Büchern und bekommen später ihre eigene Geschichte.
Broken But Yours
Hier kennen sich die Figuren sogar schon vor Beginn ihrer eigenen Liebesgeschichte.
Die Reihe dreht sich um eine enge Freundesgruppe – ein bisschen wie bei Pretty Little Liars, nur mit deutlich mehr Chaos, Geheimnissen und Herzschmerz.
Dadurch tauchen viele Charaktere bereits in anderen Büchern auf, bevor sie selbst die Hauptrolle übernehmen.
Ein gutes Beispiel dafür ist Band 2.
Dort beginnt die Geschichte damit, dass Adam Hazel aus dem Knast holen will. Eigentlich eher wegen seiner Schwester, die ihn darum gebeten hat. Die beiden kennen sich längst. Zwischen ihnen existieren Vorurteile und jede Menge Konflikte, noch bevor ihre Liebesgeschichte überhaupt beginnt. Dadurch startet die Handlung direkt mit Spannung, statt erst ein Kennenlernen aufzubauen.
Edinburgh Rugby: Freundesgruppen, Geheimnisse und eine Website voller Skandale
Die Reihe lebt von einer festen Freundesgruppe.
Die Rugbyspieler kennen sich bereits seit Jahren, wohnen zusammen und sind eng miteinander verbunden. Dadurch begegnen die Leser vielen Figuren schon lange vor ihrem eigenen Band.
Das Besondere an dieser Reihe ist allerdings eine geheime Website.
Dort werden Gerüchte, Geheimnisse und Skandale rund um den Campus veröffentlicht. Niemand weiß genau, wer dahintersteckt, aber alle lesen mit.
Die Liebesgeschichten beginnen deshalb auf ganz unterschiedliche Weise:
- Phoebe und Conner kennen sich seit Jahren über ihren Bruder Simon und die Rugbygruppe. Sehr wichtig ist der Trope: Bully-Romance.
- Alison begegnet Jay durch die Universität und gerät schnell mit dem Chaosmagneten aneinander.
- Lia und Owen treffen durch Studium und Freundeskreis immer wieder aufeinander.
- Simon und Jane begegnen sich auf dem Campus.
Anstatt klassische Fremde-zu-Liebenden-Geschichten zu erzählen, stehen hier oft Menschen im Mittelpunkt, die sich bereits kennen, aber plötzlich gezwungen sind, sich mit völlig neuen Augen zu sehen.
Was ich an solchen Begegnungen liebe
Ich liebe Geschichten, in denen die Figuren nicht immer bei Null anfangen müssen. Manchmal ist es viel spannender, wenn sich zwei Menschen bereits kennen, gemeinsame Erinnerungen haben, Vorurteile existieren, Freundschaft im Weg steht oder seit Jahren etwas zwischen ihnen knistert und niemand den ersten Schritt macht.
Wenn du meine Art zu schreiben magst, findest du meine Romane hier... Und wenn du eines gelesen hast, freue ich mich über deine ehrliche Rezension auf Amazon oder Goodreads.



