So entstehen die Namen meiner Romanfiguren
Manche Geschichten beginnen mit einer Idee, andere mit einer Szene - meine beginnen oft mit einem Namen.
Namen spielen für die Protagnisten meiner Romane eine entscheidende Rolle. Sie verleihen einer Geschichte Persönlichkeit und oft auch genau das gewisse Etwas, das eine Figur greifbar macht.
Dabei achte ich sehr darauf, dass die Namen zum Umfeld der Figuren passen. Der Ort, an dem sie leben, ihr sozialer Hintergrund oder auch ihr Lebensstil beeinflussen die Wahl. Ein gutes Beispiel aus meiner Collegereihe ist Blair. Der Name klingt rotziger, kantiger - und passt deshalb perfekt zu ihr, zu ihrem Stipendium und zu ihrem mehr als heiklen Nebenjob.
Für mich persönlich ist es wichtig, den Namen meiner Figuren zu fühlen. Das klingt vielleicht zunächst etwas seltsam, ist aber unglaublich hilfreich für die weitere Entwicklung der Geschichte. Sobald ein Name feststeht, stelle ich mir Fragen wie:
Wo lebt diese Figur? Was macht sie gerne? Was arbeitet sie? Und vor allem: Passt dieser Name wirklich zu ihr?
Es kam auch öfter vor, dass ich den Namen nochmal geändert habe. Ganz gleich, ob meine Geschichte im Elite-Umfeld, bei der Feuerwehr, im Polizeidienst oder in einem völlig anderen Setting spielt - der Name muss sich für mich als Autorin richtig anfühlen. Denn nur dann kann er auch meine Leserinnen und Leser erreichen.
Ein weiterer kleiner Test gehört für mich ebenfalls dazu: Harmonieren die Namen der beiden Protagonisten miteinander?
Manche Kombinationen klingen einfach stimmig. Beispiele dafür sind:
Blair & Dominic
Noah & Claire
Victoria & Lucien
Isabella & Ethan
Wenn sich diese Namen zusammen richtig anfühlen, weiß ich meistens, dass ich die passende Wahl getroffen habe.
Wenn du meine Art zu schreiben magst, findest du meine Romane hier... Und wenn du eines gelesen hast, freue ich mich über deine ehrliche Rezension auf Amazon oder Goodreads.